Tipico passt Ereigniswetten in Deutschland an

Flo

Realistischer Patriot
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März 9, 2003
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Tirol
Pressemitteilung

Mit einer weiteren freiwilligen Anpassung im deutschen Wettangebot kommt der Sportwettenanbieter Tipico erneut seiner Verantwortung als Marktführer nach. Seit Dienstag, 24. März 2015, werden 30 Ereigniswetten über die deutschen Wettannahmekanäle nicht mehr angeboten. Davon betroffen sind u.a. Wetten auf Eckbälle, Gelbe Karten oder Elfmeter, die vor Beginn des Sportereignisses platziert werden konnten.

Bereits Mitte Januar wurden diese Ereigniswetten aus dem Live-Wettangebot von Tipico in Deutschland entfernt. Mit der Anpassung der sog. Pre-Match Märkte rundet der führende deutsche Sportwettenanbieter diesen freiwilligen Beitrag zur Sicherung der Integrität im Sport ab. Zudem sind Wetten auf deutsche Amateur- und Jugendspiele seit Februar bei Tipico nicht mehr möglich. Die Anpassungen wurden für alle deutschen Wettannahmekanäle umgesetzt; sowohl stationär im Shop, als auch online.

„Wir dokumentieren mit der fortlaufenden Anpassung unseres deutschen Wettprogramms konsequent unsere Dialogbereitschaft mit dem Sport und Behörden und wollen darüber hinaus ein deutliches Zeichen für die gesamte Branche setzen“, erläutert Tipico CEO Jan Bolz.

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Über Tipico

Tipico Co. Ltd. zählt zu den führenden europäischen Anbietern von Sportwetten mit sta*tionärem Geschäft. Franchise-Partner führen mehr als 1.000 Annahmestellen und bieten Sportfans spannendes Entertainment. Bei Tipico können Kunden stationär und online Wetten auf rund 20 Sportarten abschließen. Zwischen 80 und 95 Prozent der gesetzten Beträge werden an die Kunden als Gewinne ausgeschüttet. Tipico legt höchsten Wert auf einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit dem Glückspiel. Die Lizenzen zur Durchführung von Wettgeschäften und Online-Casinospielen wurde Tipico Co. Ltd. durch die Malta Gaming Authority (MGA) erteilt. In Schleswig-Holstein verfügt Tipico als einer der ersten Anbieter seit Mai 2012 über die Lizenz für Online-Sportwetten. Das Unternehmen mit Sitz in St. Julian’s in Malta wurde 2004 als internationale Handelsgesellschaft gegründet. Für Tipico arbeiten europaweit über 5.000 Menschen.

Jetzt bei Tipico wetten
 
Ich vermute, dass das ein preiswertes, medientaugliches Bauernopfer ist um sich von den boesen, illegalen und manipulationsanfaelligen Buchmachern, die den Sport kaputtmachen, zu distanzieren und bei der Lizenzvergabe einen Bluff in der Hand zu haben. Der Ertrag auf diese Wetten wird eh nicht sonderlich hoch sein (die Oberligen vielleicht mal ausgenommen), die Limits niedrig und Politiker und Presse sind viel zu inkompetent um zu kapieren was Wetten auf Elfer und gelbe Karten im Zusammenhang mit Manipulation bedeutet (naemlich gar nichts). Das ist ungefaehr so als wuerde Bwin jetzt eine große Presseerklaerung rausgeben, dass man keine Einwurf- und Foulwetten mehr annimmt um den Manipulationssumpf auszutrocknen.

Die Frage ist,
1.) welche Ereigniswetten betrifft das in Summe?
2.) was sind Amateurligen und wieso nur deutsche ? Die Region Bayern firmiert weiterhin unter dem Reiter "Deutschland Amateur", obwohl in der Presseerklaerung ja explizit deutsche Amateurspiele als nicht mehr angeboten erklaert werden. International U19 (Reiter "International Jugend") wird aktuell auch angeboten (inklusive deutscher Beteiligung) und ich wette, bei anderen Sportarten, vor allem Frauen, finden sich auch zahlreiche Spielerinnen die U18, U17 etc sind.
3.) Betrifft das nur pregame oder auch Livewetten?
 
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Hier die brandaktuelle "Erklärung".

Betrug: Wettbüros verzichten auf bestimmte Livewetten
Im Kampf gegen Spielmanipulationen im Fußball treten Österreichs Wettanbieter die Flucht nach vorne an. Sie wollen bestimmte Livewetten in Kürze nicht mehr anbieten.
Das Sportministerium und der Buchmacherverband haben ein entsprechendes Gütesiegel entwickelt - die schriftliche Erklärung dazu haben alle Verbandsmitglieder bis auf eines unterschrieben.
Die großen Anbieter wie tipp3, Admiral, Wettpunkt und Tipico werden das Gütesiegel bald bekommen, hieß es heute aus dem Sportministerium. Bei ihnen können Kunden dann nicht mehr auf Anstöße, Out-Einwürfe sowie Gelbe und Rote Karten wetten. Auch Wetten auf Nachwuchsebene sollen künftig tabu sein.
„Mit dem Gütesiegel ist uns ein wichtiger Schritt gegen Spielmanipulationen gelungen“, so Sportminister Gerald Klug (SPÖ). Andere Länder sollten nachziehen, forderte er.
Wetten als Geldwäsche

Livewetten zählen in Österreich nicht als Glücksspiel, werden aber in mehrerlei Hinsicht als problematisch betrachtet. Laut Suchtexperten wohnt ihnen eine hohe Suchtgefahr inne, da die Spieler binnen kurzer Zeit auf viele Ereignisse setzen und so viel Geld verlieren können. Spieler tendieren dazu, ihr Sportwissen zu überschätzen.
Zudem sind Livewetten in Zusammenhang mit manipulierten Fußballspielen ins Gerede gekommen. Pro Match werden bis zu 200 Wetten, zum Beispiel auf den ersten Eckball, angeboten. International agierende Betrüger können mittels Livewetten ihr Geld waschen, indem sie zum Beispiel Fußballspieler erpressen, ein bestimmtes Foul bewusst zu machen. Sie setzen dann hohe Beträge auf die entsprechende Wette und gewinnen umso mehr, wenn der Plan aufgeht.
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wäre spannend zu wissen wer "dieser Eine" bookie ist,der nicht dabei ist. Tippe mal auf Bwin...[[schwitz]]
 
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wäre spannend zu wissen wer "dieser Eine" bookie ist,der nicht dabei ist. Tippe mal auf Bwin...[[schwitz]]

das frag i mi auch, welcher der 32 bookies da couragiert handelt:mrgreen:

ps:bwin ist (offenbar) KEIN mitglied im Ö-BMV (mehr) herby[[grin]]
 
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