Kurioses und Lustiges aus der Fussballwelt

Ein nicht gegebenes Tor des 1. FC Nürnberg in der Bundesligapartie gegen den FC Schalke 04 bekommt ein juristisches Nachspiel.

Weil ein Tipper wegen der Aberkennung des 1:0-Treffers von Hanno Behrens seine Wette verlor, verklagte er die Deutsche Fußball Liga (DFL) auf Schadenersatz. Begründet werde die Klage mit einer unerlaubten Handlung von DFB-Schiedsrichter Robert Kampka, sagte ein Sprecher des Amtsgerichts Nürnberg am Montag.

Der Kläger hatte darauf getippt, dass in der ersten Halbzeit des Kellerduells vom 12. April mindestens ein Tor fällt. Bei dem von FCN-Kapitän Hanno Behrens in der 43. Minute erzielten Führungstor entschied Kampka jedoch auf Stürmerfoul. Nach Meinung des Video-Assistenten lag aber kein Foulspiel vor. Weil der Ball vor dem Pfiff des Unparteiischen noch nicht die Torlinie überquert hatte, gab es keine Möglichkeit für den Video-Beweis.

Der Streit mit einem Gegenstandswert von 190,97 Euro befinde sich im schriftlichen Verfahren, der Kläger habe bis zum 22. Juli Zeit, um auf einen Schriftsatz der beklagten DFL zu erwidern, sagte der Gerichtssprecher weiter.

Der Sprecher der Deutschen Fußball Liga, Christopher Holschier, bestätigte auf Anfrage den Eingang der Klage. Man sehe aber keine Rechtsgrundlage für die geltend gemachten Ansprüche. Das Schiedsrichterwesen ist beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) angesiedelt.

(dpa)
 
Ganze 13 Sekunden verbrachte Konyaspor-Keeper Serkan Kirintili im Spiel gegen Yeni Malatyaspor auf dem Feld - bis er einen langen Ball vom Gegner in aller Seelenruhe abfing. Das Problem: Er befand sich nicht in seinem Strafraum, sondern rund eineinhalb Meter davor. Dem 34-Jährigen war sein unfassbarer Fehler sofort bewusst.

 
Habe gestern bei Zeiglers Wunderbare Weld des Fussballs folgendes gesehen und ich denke, dass das hier nicht fehlen darf!
vielleicht gibt es hier ja den ein oder anderen, der das Tor bzw. das nicht gegebene Tor noch nicht gesehen hat.

Aber erst mal worum es sich eigentlich geht:

Nach einem Ballverlust von Split kam ein Spieler von Slaven Koprivnica in Ballbesitz und zog auf das gegnerische Tor ab. Das Spielgerät landete schlussendlich am rechten Pfosten.

Da der Split-Keeper aber zeitgleich ins Netz krachte, entstand durch eine optische Täuschung der Eindruck, dass der Ball im Tor landete. Die Gäste von Slaven Koprivnica fielen dieser Täuschung zum Opfer und feierten ihren vermeintlichen Treffer.

Der Torhüter war gleich so begeistert, dass er in Richtung Bank sprintete, um mit den Ersatzspielern und Trainern zu feiern. Das Team von Split erkannte allerdings, dass gar kein Tor gefallen war. Der darauffolgende Konter führte dann zum 2:0, Josip Juranovic (74. Minute) stellte den späteren Endstand her.

Angesichts des leeren Tores stellte das aber keine große Schwierigkeit dar, Slavens Keeper schaffte es nämlich nicht mehr rechtzeitig zurück in seinen Kasten.

Aber nicht nur die Spieler fielen der Täuschung zum Opfer, sondern auch beim TV wurde zwischenzeitlich ein 1:1 eingeblendet.

Die Szene beginnt im Video bei Minute 4:41

https://m.youtube.com/watch?v=MMKEfZhdfDU&feature=youtu.be
 
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