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Wetten auf und gegen den DAX/ Euro – Ein Ratgeber

Bei kleineren Werten kann an den Finanzmärkten der Zufall eine große Rolle spielen. Schon eine mittelgroße Verkaufsorder kann dann einen stabilen Aufwärtstrend für längere Zeit stoppen. Auch bei Großunternehmen ist man nicht auf der sicheren Seite. Da sprechen alle Anzeichen für einen Kursrückgang und man setzt auf fallende Kurse, doch dann kommt ein Übernahmeangebot und der Kurs springt nach oben.

Gerade unerfahrene Anleger wetten dagegen gerne auf Indizes wie den DAX oder auf große Währungspaare wie Euro/US-Dollar. Dabei kann man sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen.

Das Wichtigste im Überblick

  • DAX einer der bedeutendsten Aktienindizes
  • Euro vor allem als Währungspaar mit US-Dollar
  • Mit einfachen Tipps Chancen verbessern
Wetten auf und gegen den Dax / Euro – ein Ratgeber

Infografik 25 Jahre Dax (Quelle: media1.faz.net)

Mit dem DAX Geld verdienen

Der DAX ist der bedeutendste und bekannteste deutsche Aktienindex. Der Hauptindex umfasst die Aktien der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften, gemessen an der Marktkapitalisierung und dem Orderbuchumsatz. Es gibt eine Reihe von Ablegern wie den M-DAX oder den Tech-DAX, doch die sind oft deutlich anfälliger gegenüber Schwankungen. Einen Aktienindex kann man nicht direkt an der Börse kaufen, allerdings gibt es eine Reihe von Produkten, mit denen man von der Entwicklung des DAX profitieren kann.

Indexfonds

Wetten auf und gegen den Dax / Euro – ein RatgeberWeil auch viele Fondsmanager nicht erfolgreicher sind als der Markt, bieten immer mehr Anbieter passive Fonds auf Indizes. Dabei kauft der Fonds die im Index vertretenen Aktien im gleichen Verhältnis, wie diese auch in die Berechnung des DAX einfließen. Hat beispielsweise die Aktie der Bayer AG ein Gewicht von rund 10 Prozent im Index, investiert der Fonds 10 Prozent in diese Aktie. Diese Fonds sind meistens börsennotiert und entwickeln sich im Regelfall parallel zum DAX. Diese Möglichkeit ist vor allem für Anleger interessant, die langfristig Geld sparen wollen.

DAX-Zertifikate

Ähnlich funktionieren auch Zertifikate auf den DAX. Deren Wert orientiert sich am DAX, allerdings sind sie nicht unbedingt durch die Aktien aus dem DAX abgesichert. Die Emittenten können versuchen, höhere Gewinne zu machen, die Differenz zum DAX ist ihr Gewinn – oder ihr Verlust, wenn sie nicht erfolgreich sind. Geht der Emittent Pleite, ist das Zertifikat im schlimmsten Fall wertlos.

Differenzkontrakte (CFD)

Auch Differenzkontrakte (Contract for Difference – CFD) werden oft auf Indizes angeboten. Ein Papier auf den DAX bieten fast alle Broker für CFDs an. Gegenüber ETFs und DAX-Zertifikaten eigenen sie sich vor allem für die kurzfristige Spekulation. Denn wer Differenzkontrakte über Nacht hält, muss dafür oft Gebühren zahlen. Dafür haben diese Papiere den Vorteil, dass sie gehebelt sind. Bei einem Hebel von 100 macht man beispielsweise mit einem Investment von 100,00 Euro die gleichen Gewinne und Verluste wie sonst mit 10.000,00 Euro.

Außerdem kann man bequem auf fallende Kurse setzen (mehr dazu lesen), bei den meisten Brokern kann man auch CFDs verkaufen, die man gar nicht besitzt.

Binäre Optionen als weitere Möglichkeit

CFDs haben allerdings den Nachteil, dass die Verluste die Sicherheitsleistung (Margin) übersteigen können. Dann muss Geld nachgeschossen werden, auf einmal hat man viel mehr Geld verloren als man verkraften kann, sofern man keine Stoppkurse gesetzt hat. Bei binären Optionen stehen die möglichen Gewinne und Verluste dagegen von Beginn an fest, böse Überraschungen gibt es nicht. Auch die möglichen Gewinne stehen von Beginn an fest. So sind hohe Gewinne möglich, ohne dass die Verluste den Einsatz übersteigen.

Wetten auf und gegen den Euro

Wetten auf und gegen den Dax / Euro – ein RatgeberWer für die Zukunft einen Anstieg des US-Dollars gegenüber dem Euro erwartet, kann natürlich bei der nächsten Wechselstube Euro in Dollar wechseln und sich das Geld unters Bett legen. Attraktiver ist aber ein Handelskonto bei einem Forex-Broker.

Währungen paarweise

Währungen werden immer paarweise gehandelt. Wer einen steigenden Euro-Kurs erwartet, muss sich zunächst überlegen, gegenüber welcher Währung der Euro steigen soll. Üblicherweise ist das der US-Dollar, doch man kann auch auf die Entwicklung des Euro gegenüber dem Yen, dem Pfund Sterling oder dem Südafrikanischen Rand wetten.

Hoher Hebel

Der Handel ähnelt in vielerlei Hinsicht dem mit Differenzkontrakten, weshalb viele Forex-Broker auch CFDs anbieten und umgekehrt. So muss jeweils nur ein Teil des Geldes tatsächlich hinterlegt werden, so dass man auch hier mit einem Hebel tradet. Beträgt die vorgeschriebene Sicherheitsleistung nur 0,25 Prozent, muss man bei einer Investition von 100.000,00 Euro nur 250,00 Euro hinterlegen. Vor allem beim Währungspaar Euro zu US-Dollar ist der Hebel meistens sehr hoch.

Welche Strategien gibt es?

Egal, ob man auf DAX oder Euro wettet – am Beginn steht die Analyse. Wird der Kurs steigen oder fallen? Oder wird er sich seitwärts bewegen? Vor allem die Chartanalyse ist für die Prognose kurzfristiger Entwicklungen sehr beliebt.

Fundamentale Analyse

Im DAX und im Euro spiegelt sich das Vertrauen der Investoren in die europäische Wirtschaft. Bei Währungspaaren kommt noch die Erwartung an den jeweils zweiten Währungsraum hinzu. Wenn Investoren für die Entwicklung im Euroraum optimistisch sind, für die USA jedoch noch weit bessere Wirtschaftsdaten erwarten, wird der Euro gegenüber dem US-Dollar möglicherweise verlieren.

Auskunft darüber können die Wirtschaftsdaten geben. Wer auf oder gegen den Euro spekuliert sollte außerdem einen Blick auf politische Ereignisse haben. Man spricht dabei von der Fundamentalanalyse.

Chartanalyse

Die Chartanalyse setzt dagegen auf die Analyse der Kursverläufe. Wie hat sich der Kurs in der Vergangenheit entwickelt, gibt es Kurse, bei deren Erreichen regelmäßig eine Trendwende eingeläutet wurde? Das alles interessiert Chartanalysten. Was sich für manchen anhört wie Kaffeesatzleserei hat einen ernsten Hintergrund. Beispielsweise gibt es psychologische Grenzen, bei denen die Anleger regelmäßig verkaufen und der Herdentrieb sorgt dafür, dass einige Trends länger bestehen bleiben als die fundamentalen Daten es rechtfertigen würden.

Die Chartanalyse kann bestimmte Wendepunkte und Trends zwar nicht immer erklären, das ist jedoch auch nicht unbedingt nötig. Zumal einige ihrer Prognosen selbsterfüllende Prophezeiungen sind und allein schon dadurch wirken, dass genügend Anleger daran glauben.

Das sollten Trader nicht vergessen

Wetten auf und gegen den Dax / Euro – ein RatgeberManche Ratschläge sind einfach und doch wirkungsvoll. Vor allem unerfahrene Anleger können von diesen Tipps profitieren.

Sorgfältig analysieren

Egal ob man auf die Fundamentalanalyse oder lieber auf die technische Analyse vertraut, wer auf oder gegen DAX und Euro wetten will, sollte vorher die Märkte beobachten. Für kurzfristige Investitionen eignet sich die Chartanalyse besonders, doch man sollte die fundamentalen Daten auch im Hinterkopf behalten.

Risikobewusst anlegen

Auch die sorgfältigste Analyse schützt nicht vor Rückschlägen und Verlusten. In CFDs, binäre Optionen oder Devisengeschäfte sollte deshalb nur Geld investiert werden, dessen Verlust man auch verschmerzen könnte. Auf Kredit oder mit der Rücklage für schlechte Zeiten sollte man nicht spekulieren, auch wenn man sich seiner Sache sicher ist.

Brokerauswahl

Gewinne sind dann bei einem schwachen Broker schnell durch hohe Gebühren wieder aufgefressen. Außerdem ist das Angebot an Schulungsmaterialen, Analysen, Wirtschaftsinformationen und Charts nicht bei allen Anbietern gleich gut. Auch Apps oder spezielle Websites für das mobile Trading bieten nicht alle Anbieter.

Die besten Broker im Internet:

Bonus

1.
bis 8000€ möglich

2.
bis zu 100€

3.
100€ für den Start

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