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Wetten auf fallenden und steigenden DAX – wo möglich?

Wer Aktien kauft, setzt im Regelfall auf steigende Kurse. Es lässt sich jedoch auch mit sinkenden Kursen Geld verdienen, allerdings nicht mit allen Anlageformen gleich gut. In diesem Beitrag möchte ich deshalb folgende Fragen beantworten:

  • Wie gut eignen sich verschiedene Anlageformen für Wetten auf den DAX?
  • Welche Strategien gibt es?
  • Was sollte man beachten?
  • Welche Quellen sind hilfreich?
  • Welche Broker sind zuverlässig?

Viele Tipps gelten natürlich nicht nur für Wetten auf den DAX, sondern für das Trading allgemein, egal ob man auf eine einzelne Aktie, eine Währung oder einen Index setzt.

Mit welchen Anlageformen auf den DAX wetten?

Verschiedene Anlageformen haben unterschiedliche Vor- und Nachteile. Eine für Alle beste Option gibt es nicht, ja nach Ziel, Zeitbudget und Risikoneigung ist für jeden Anleger eine andere Anlageform besonders gut geeignet.

Aktien

Aktien sind die Klassiker bei der Geldanlage in Wertpapiere. Auch wenn sie im Vergleich zu Festgeld oder auch Anleihen als besonders riskant gelten, unter den hier geschilderten Anlageformen sind sie neben den ETFs die sicherste Variante. Denn wer Aktien besitzt, ist Teilhaber an einem Unternehmen und profitiert von dessen Entwicklung.

Allerdings lässt sich mit Aktien nur schwer auf fallende Kurse setzen. Wer Spaß am Kaufen und Verkaufen hat, wird außerdem unter den vergleichsweise hohen Handelsgebühren leiden und die Gewinnmöglichkeiten sind im Vergleich zu CFDs oder Optionen geringer, allerdings auch die Risiken.

Wetten auf fallenden und steigenden DAX – ein Ratgeber

ETFs und Indexzertifikate

ETF steht für Exchange Traded Fund, also einen börsengehandelte Fonds. Meistens, jedoch nicht immer, handelt es sich dabei um sogenannte Indexfonds, also Fonds, die einen Index 1:1 abbilden, beispielsweise den DAX. Steigt der DAX um 1,0 Prozent, steigt auch der ETF um 1,0 Prozent.

ETFs sollten bei der langfristigen Vermögensanlage fast aller Sparer dabei sein, denn über mehrere Jahrzehnte gesehen lag die Kursentwicklung der Indizes fast immer über der Rendite von Bankguthaben. Durch die breite Streuung sind sie die sicherste der hier vorgestellten Anlageformen und brauchen nur wenig Arbeit. Man kann sie kaufen und dann 20 Jahre unters Kopfkissen legen und im Vergleich zu klassischen Aktienfonds sind die Gebühren niedrig.

Hohe Gewinne sind mit ihnen jedoch nicht möglich, auf fallende Kurse lässt sich ebenfalls kaum setzen. Zudem sind die Gebühren für das regelmäßige Kaufen und Verkaufen hoch. Unterm Strich ist diese Anlageform weniger für spekulative Trader, als vor allem für langfristige Anleger geeignet, die Geld für die Zukunft zurücklegen wollen.

Optionen

Optionen bieten das Recht, aber nicht die Pflicht, ein bestimmtes Wertpapier zu einem festgelegten Preis an einem festgelegten Zeitpunkt oder in einem festgelegten Zeitraum zu kaufen oder zu verkaufen. Für dieses Recht wird ein Preis bezahlt. Bietet eine Option beispielsweise das Recht, eine Aktie zu 4,24 Euro zu kaufen, während der tatsächliche Kurs bei 4,15 liegt, ist die Option wertlos. Liegt der tatsächliche Kurs aber bei 4,49, werden mit jeder Option 25 Cent Gewinn gemacht.

Optionen sind sehr spekulativ, die möglichen Gewinne und Verluste sind jeweils hoch. Wie hoch der Gewinn am Ende ausfällt, ist vom Endkurs abhängig.

Binäre Optionen

Eine Sonderform der Optionen sind die binären Optionen. Meistens werden sie außerbörslich bei spezialisierten Brokern gehandelt. Wie mit regulären Optionen lässt sich auf fallende und steigende Kurse gleichermaßen setzen.

Hauptvorteil ist, dass mögliche Gewinne und Verluste von vorne herein feststellen. Ist die Option im Geld, hat sie sich also wie vorhergesagt entwickelt, wird ein bestimmter Betrag ausgeschüttet, egal wie weit die Option im Geld ist. Der ist im Regelfall sehr hoch, beispielsweise 80 Prozent bei Laufzeiten ab einer Minute. Ist die Option aus dem Geld, verliert man dagegen den kompletten Einsatz oder erhält nur eine vorher festgelegte Absicherung von meist zehn bis 15 Prozent.

CFD und Forex

Auch mit Differenzkontrakten (CFD, Contract for Difference) lässt sich auf steigende wie fallende Kurse setzen. Gehandelt werden dabei nicht Aktien oder Indizes wie der DAX, sondern nur deren Kursveränderung. Neben Aktien können auch Rohstoffe gehandelt werden, viele CFD-Broker bieten auch den Handel mit Devisen (Forex). Anders als beim Kauf und Verkauf der Basiswerte werden beim CFD-Trading die Einsätze gehebelt. Bei einem Hebel von 100 werden beispielsweise mit 100 Euro die gleichen Gewinne und Verluste erzielt wie sonst mit 10.000 Euro.

Gehandelt werden CFDs meist bei spezialisierten Brokern. Viele verlangen keine Gebühren, sondern finanzieren sich aus der Differenz von Kauf- und Verkaufskursen.

CFDs bieten mehr Chancen, aber auch höhere Risiken als Aktien oder ETFs. Unter Umständen kann es sein, dass die Verluste den Einsatz übersteigen und Geld nachgeschossen werden muss, dafür können die Gewinne oft aber auch mehr als 100 Prozent betragen.

Weil für das Halten von CFDs über Nacht teilweise Gebühren fällig werden, eignen sich diese Anlageprodukte vor allem für kurzfristige Anleger.

Fazit

ETFs sind vor allem für langfristige Anleger interessant, ähnliches gilt für Aktien. Wer dagegen Spaß am regelmäßigen Kaufen und Verkaufen hat und die Chance auf hohe Gewinne liebt, sollte zu Differenzkontrakten (CFD) oder Optionen greifen. Binäre Optionen sind für Trader interessant, die hohe Chancen wünschen, ihre Verluste aber auf maximal 100 Prozent des Einsatzes begrenzen wollen.

Welche Faktoren bestimmen den Kurs des DAX?

Viele Faktoren beeinflussen das Auf und Ab an den Wertpapierbörsen. Die wichtigsten vier sind:

  • Betriebswirtschaftliche Gründe
  • Volkswirtschaftliche Erwartungen
  • Zinsniveau
  • Psychologische Faktoren

Der DAX wird aus den Kursen der 30 wichtigsten Aktien in Deutschland gebildet. Deren Entwicklung wiederum hängt vor allem von den Erwartungen an die Gewinne in der Zukunft ab. Laien erscheint es oft unverständlich, warum der Aktienkurs einbrechen kann, obwohl gerade ein Rekordergebnis bekannt gegeben wurde. Doch an den Börsen wird die Zukunft gehandelt. Haben die Anleger ein noch höheres Ergebnis erwartet und ist der Kurs vorher entsprechend angestiegen, kann auch ein Rekordgewinn eine Enttäuschung sein.

Beeinflusst werden die Kurse auch von volkswirtschaftlichen Entwicklungen, also von der allgemeinen wirtschaftlichen Situation. Weil der DAX 30 verschiedene Unternehmen vereint, sind hier sogar die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen ausschlaggebender als betriebswirtschaftliche Gründe, weil die Stärke des einen Unternehmens oft von der Schwäche eines anderen ausgeglichen wird. Wer also die Entwicklung des DAX vorhersagen will, muss sich nicht mit der betriebswirtschaftlichen Situation von 30 Unternehmen befassen, sondern vor allem mit dem gesamtwirtschaftlichen Ausblick.

Ein weiterer wichtiger Einflussfaktor sind die Zinsen. Je höher die Zinsen, desto attraktiver ist es, Geld auf das Konto zu legen statt an den Börsen zu investieren. Außerdem ist es dann weniger attraktiv sich Geld zu leihen und auf Kredit zu investieren. Zinssteigerungen führen deshalb tendenziell zu Kursrückgängen, Zinssenkungen zu Kursanstiegen.
Auch psychologische Gründe spielen eine Rolle. In den 1990er Jahren gehörte der Aktienkauf zum guten Ton, heute haben viele Anleger Angst vor dem Kauf von Wertpapieren. In Aufschwungphasen steigen die Aktien oft über den fundamental gerechtfertigten Wert hinaus, weil Außenstehende die Kursgewinne sehen und selbst investieren wollen. Umgekehrt verkaufen in Crashphasen Anleger teilweise panisch, auch wenn ein entsprechender Kurseinbruch gar nicht gerechtfertigt ist.

Wetten auf fallenden und steigenden DAX – ein Ratgeber

25 Jahre Dax (Quelle: media1.faz.net)

Welche Strategien gibt es, die man nutzen kann?

Am einfachsten zu erlernen ist die Trendfolgestrategie. Dabei setzen Anleger darauf, dass die Entwicklung der Vergangenheit auch in Zukunft weitergeht. Sind die Kurse bisher angestiegen, so setzt man auf einen weiteren Kursanstieg. Denn Kursveränderungen sind nicht zufällig, ihnen liegen oft Trends zugrunde, die eine gewisse Zeit andauern. Außerdem sorgen psychologische Faktoren wie der Herdentrieb dafür, dass Trends sich nicht minütlich ändern.
Wer langfristig Geld anlegt, sollte auch die fundamentalen Daten nicht aus dem Auge verlieren, also wie gut ist das Verhältnis von Kursen zu Gewinnen (KGV), hat ein Unternehmen ein gutes Geschäftskonzept und wie gut ist die Eigenkapitalausstattung.

Für die kurzfristige Geldanlage ist dagegen vor allem die Chartanalyse aufschlussreich. Mit ihrer Hilfe lassen sich Trends und mögliche Wendepunkte identifizieren.

Was sollte man als Trader beachten?

Vor allem Neueinsteiger sollten einiges beachten. Die in meinen Augen wichtigsten Ratschläge habe ich unten kurz beschrieben.

  • Auch Verluste einkalkulieren
  • Verluste absichern
  • Strategie wählen, die man beherrscht
  • Richtigen Broker wählen
  • Spaß am Traden nicht vergessen

Wer auf den DAX wetten will, sollte auch mögliche Verluste einkalkulieren. Insbesondere in chancen-, aber auch risikoreiche Anlageprodukte wie CFDs oder Optionen sollte nur Geld investiert werden, auf das man im Notfall auch verzichten kann.

Vor allem beim Handel mit Differenzkontrakten (CFDs) müssen Trader berücksichtigen, dass Verluste den Einsatz übersteigen können. Wer für 100 Euro CFDs kauft, kann trotzdem 200 Euro verlieren und muss dann Geld nachschießen. Grund dafür ist der Hebel, sinkt eine Aktie bei einem Hebel von 200 um ein Prozent, so hat man schon das Doppelte des Einsatzes verloren. Das kann man aber vermeiden, indem man Stoppkurse setzt, bei denen die Position automatisch aufgelöst wird.

Aber natürlich ist der Wunsch jedes Anlegers ein ordentliches Plus. Um das zu erreichen müssen Trader die gewählte Strategie auch beherrschen. Lieber einer einfachen, aber leicht verständlichen Taktik wie der Trendfolgestrategie zu folgen, als einer komplizierten, die schlecht umgesetzt wird.

Wichtig ist auch der richtige Broker. Der Anbieter sollte seriös sein und die Gewinne möglichst hoch.
Letztendlich soll das Traden natürlich auch Spaß machen.

Welche Quellen sind empfehlenswert?

Viele Broker bieten eine Grundversorgung mit Nachrichten und Charts. Ausreichend ist das meistens nicht. Vor allem Broker für binäre Optionen bieten oft nur eine Grundversorgung, während einige CFD-Broker gute Werkzeuge für die Chartanalyse bieten, oft eingebunden in die Handelssoftware MetaTrader.

Zusätzlich empfiehlt es sich aber auch bei Brokern mit gutem Informationsangebot, spezialisierte Webportale mit Finanzinformationen und Charts sowie aktuelle Medien zu nutzen.

Kostenlose Charts und Finanzinformationen bieten beispielsweise Onivsta.de, Yahoo Finanzen, Finanzen.net oder Finanztreff.de. Aktuelle Infos von den Börsen bietet auch das Deutsche Anleger Fernsehen (DAF.fm), sowohl in Textform als auch als Video. Dort findet man auch allgemeine Wirtschafts- und Unternehmensnachrichten, ebenso wie auf manager-magazin.de oder handelsblatt.de.

Welche Broker sind sicher und zuverlässig?

Nicht alle Broker bieten alle Dienstleistungen an. Welche Broker empfehlenswert sind, hängt also auch von der Art des Investments ab.

Wetten auf fallenden und steigenden DAX – ein RatgeberAktien, ETFs und börsengehandelte Optionen

Wer an den Börsen gehandelte Papiere kaufen will, kann einen der klassischen Online-Broker nutzen. Hier gibt es eine ganze Reihe von seriösen, in Deutschland beheimateten Direktbanken und –brokern. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis finden Anleger beispielsweise bei Cortal Consors, der comdirect bank und flatex.

Binäre Optionen

Viele Broker für binäre Optionen haben ihren Sitz in einer Steueroase. Es gibt allerdings auch eine Reihe von Anbietern, die in der EU ihren Hauptsitz haben, oft auf Zypern. BDSwiss  (Banc de Swiss) gehört darunter zu den wenigen, die auch in Deutschland eine Niederlassung haben und bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) registriert sind (hier mehr zur BDSwiss Anmeldung). Auch eine niedrige Mindesteinzahlung und ein geringer Mindestumsatz sprechen für den Broker.

In der Finanzstadt London hat anyoption seinen Sitz, einer der bekanntesten Broker für binäre Optionen. Das Unternehmen wird außer durch die britische Finanzaufsicht FCA ebenfalls durch die BaFin reguliert und punktet vor allem mit einem guten Service. Dazu gehören aktuelle Finanzinformationen und vielfältige Möglichkeiten für den mobilen Handel.

Forex und CFDs

Wer Differenzkontrakte oder Devisen handeln will, hat beim Broker eToro  die Möglichkeit, die Aktionen anderer Kunden zu verfolgen und sogar zu kopieren. Wahlweise lassen sich alle Aktionen eines erfolgreichen Traders automatisch nachahmen. Das Unternehmen aus Zypern (EU) gehört damit zu den Marktführern im Bereich Social Trading.
Empfehlenswert ist auch der Broker Alpari  mit einem guten Angebot an Börseninformationen und einer Niederlassung in Deutschland. Zu den wenigen deutschen Brokern gehören Varengold  und FXFlat .

Die besten Broker im Internet:

Bonus

1.
bis 8000€ möglich

2.
bis zu 100€

3.
100€ für den Start

Weitere Ratgeber, passend zum Thema:Wetten auf Aktienkurse

Wetten auf fallende und steigende Kurse

Wetten auf eine Staatspleite

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