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Sportwetten Steuer in der Schweiz und Österreich – fällt diese an?

Sportwetten Steuer in der Schweiz und Österreich – fällt diese an?Sportwetten Steuer in der Schweiz und Österreich – fällt diese an?Steuern sind für Sportwetten-Fans durchaus ein Thema. Spätestens seit in Deutschland die Wettsteuer erhoben wird, fragen sich auch viele Sportwetten-Fans in Österreich und der Schweiz, ob die Sportwetten-Gewinne versteuert werden müssen. In jedem Fall sollte sich jeder Sportwetten-Fans mit dieser Thematik auseinandersetzen, nicht nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Seit einigen Jahren wird in Deutschland eine Wettsteuer in Höhe von 5 Prozent abgezogen. Da der deutschsprachige Raum aber größer ist als Deutschland, gibt es viele verunsicherte Sportwetten-Fans, die nach einem Buchmacher suchen und dann plötzlich etwas von einer Wettsteuer lesen. Bevor wir uns genauer mit den Regelungen in der Schweiz und Österreich befassen, möchten wir deswegen klarstellen:

Die Wettsteuer in Höhe von 5 Prozent betrifft nur Kunden mit deutschem Wohnsitz.

Sportwetten Steuer in der Schweiz und Österreich – fällt diese an?Zudem ist es ein wichtiges Detail, dass nicht die Kunden, sondern ausschließlich die Buchmacher in Deutschland besteuert werden. Jeder Buchmacher muss 5 Prozent vom Einsatz als Wettsteuer an den deutschen Fiskus abführen. Es spielt aber keine Rolle, ob der Buchmacher die Wettsteuer an die Kunden weitergibt oder anstelle der Einsätze die Gewinne mit einem 5 Prozent Abzug versieht. Die Kunden in Deutschland müssen überhaupt keine Steuern auf Sportwetten-Gewinne bezahlen. Eine theoretische Ausnahme gibt es für Sportwetten-Profis, die kontinuierlich mit Sportwetten Geld verdienen. Nach unserer Einschätzung dürfte es sich dabei aber um eine sehr kleine Gruppe handeln. Für die meisten Sportwetten-Fans sind regelmäßige Gewinne, mit denen der Lebensunterhalt finanziert werden kann, außerhalb jeder vernünftige Sichtweite.

Es gibt immer noch ein paar Buchmacher, die auch in Deutschland Sportwetten ohne Wettsteuer anbieten. Die Buchmacher übernehmen in diesem Fall selber die Wettsteuer. Die besten Beispiele für steuerfreie Buchmacher sind Tipico, Bigbetworld, Tonybet, Pinnacle Sports und Mobilbet.

Die Situation in Österreich – Noch besser als in Deutschland

Sportwetten Steuer in der Schweiz und Österreich – fällt diese an?In Österreich müssen Sportwetten-Gewinne nicht versteuert werden. Das liegt daran, dass die Sportwetten-Gewinne nicht zu den steuerpflichtigen Einkunftsarten gehören.

Mit der gleichen Begründung sind die Sportwetten-Gewinne übrigens auch in Deutschland nicht steuerpflichtig. In Österreich kann jeder Sportwetten-Fan beliebig viel Geld gewinnen, ohne dass daraus eine Steuerpflicht erwächst.

In den letzten Jahren hat es diverse Diskussion darüber gegeben, ob eventuell ein Sportwetten-Profi nicht doch steuerpflichtig werden könnte. Abschließende Urteile zu dieser Thematik hat das aber bislang nicht gegeben, zumal es nicht einfach ist, mit Sportwetten kontinuierlich hohe Summen zu gewinnen.

Für die ganz normalen österreichischen Sportwetten-Fans ist die Situation besser als für ihre deutschen Freunde.

Der österreichische Staat zieht keine Wettsteuer von den Einsätzen ab und somit bekommen die Kunden in Österreich unter dem Strich lukrativere Wetten angeboten. Durch die Wettsteuer entstehen zusätzliche Kosten, die in Deutschland von den meisten Buchmachern an die Kunden weitergegeben werden. Dadurch sinkt effektiv die Qualität der Quote, denn durch den Abzug vom Einsatz oder vom Gewinn wird die Quote verschlechtert. Das ist bei der österreichischen Regelung nicht der Fall, so dass sich die österreichischen Sportwetten-Fans bei der Auswahl eines Buchmachers nicht davon stören lassen sollten, dass eine Wettsteuer abgezogen wird. Diese Thematik betrifft zumindest im deutschsprachigen Raum ausschließlich die Kunden, die in Deutschland beheimatet sind.

Schweizer Staat verdient bei Sportwetten mit

Anders als in Deutschland und Österreich müssen die Schweizer Sportwetten-Fans Steuern auf Sportwetten bezahlen. Die Sportwetten-Gewinne zählen zum ganz normalen Einkommen und müssen deswegen auch in der Steuererklärung angegeben werden. Allerdings gibt es eine Bagatellgrenze, die bei 1.000 Euro liegt. Alle Gewinne bis zu diesem Betrag sind steuerfrei. Nur ein Schweizer Sportwetten-Fan, der im Jahr mehr als 1000 Euro gewinnt mit Sportwetten, muss den Betrag in der Steuererklärung angeben und Steuern bezahlen. Für viele Gelegenheitswetter dürfte der Nettogewinn pro Jahr niedriger liegen, so dass letztlich eine Steuerfreiheit vorhanden ist.

Allerdings gibt es viele ambitionierte Sportwetten-Fans, die alleine schon aufgrund der Einsatzhöhe auf einen höheren Gewinn pro Jahr kommen können. In diesem Fall hilft dann alles nichts: Der Schweizer Fiskus will seinen Anteil haben und deswegen sollten Schweizer Sportwetten-Fans einen hohen Gewinn nicht gleich komplett ausgeben. Am Ende fehlt ansonsten vielleicht das nötige Geld, um die angefallene Steuer zu bezahlen. Im Vergleich mit Deutschland und Österreich ist die Situation in der Schweiz leider nicht ganz so komfortabel für Sportwetten-Fans, die sich nicht mit kleinen Gewinnen zufrieden geben.

Wann ein Steuerberater für Sportwetten-Fans wichtig ist

Sportwetten Steuer in der Schweiz und Österreich – fällt diese an?In Deutschland und Österreich sollte ein Sportwetten-Fan, der mit seinen Wetten so viel verdient, wie andere mit einem regulären Job, unbedingt einen Steuerberater aufsuchen. Es ist nicht unbedingt gesagt, dass bei dauerhaft hohen Gewinnen auch eine Steuerpflicht entsteht. Aber in jedem Fall sollte ein Steuerberater individuell in einer solchen Situation prüfen, ob die Einnahmen angegeben werden müssen oder nicht. Wenn dies unterbleibt, können daraus unangenehme steuerrechtliche Folgen entstehen. Vor allem kann es aber theoretisch passieren, dass zu einem viel späteren Zeitpunkt eine hohe Nachzahlung erforderlich wird. Die Finanzämter in Deutschland und Österreich sind vielleicht nicht die schnellsten, aber letztlich werden die meisten Steuersünder doch erwischt. Deswegen fallen zum Beispiel früher oder später Kontobewegungen in ungewöhnlicher Höhe auf. Wer sich rechtzeitig gut absichert durch eine qualifizierte Steuerberatung, kann im Zweifel viel Ärger vermeiden.

Wir möchten an dieser Stelle aber darauf hinweisen, dass uns kein einziger Fall bekannt ist, in dem die theoretische Möglichkeit der Steuerpflicht bei Sportwetten-Gewinne in Deutschland oder Österreich Realität geworden wäre. Bei Pokergewinnen hat es durchaus schon Urteile in Deutschland gegeben, die zu Ungunsten der Pokerprofis ausgefallen sind. Aber Sportwetten sind eine andere Thematik und deswegen lassen sich diese Urteile nicht uneingeschränkt übertragen. Der ganz normale Sportwetten-Fan muss ohnehin nichts befürchten.

Schweizer Sportwetten-Fans müssen aufpassen

Sportwetten Steuer in der Schweiz und Österreich – fällt diese an?Die Schweizer Sportwetten-Fans sollten grundsätzlich alle Gewinne und Verluste bei Sportwetten dokumentieren, um am Ende des Jahres den Nettogewinn sauber und korrekt in der Steuererklärung angeben zu können.

Da die Untergrenze von 1.000 Euro relativ niedrig ist, kann es unter Umständen sehr leicht passieren, dass ein etwas höherer Gewinn am Jahresende die Grenze sprengt. Dann ist es aber sehr wichtig, dass auch alle Verluste, die bei Sportwetten entstanden sind im Laufe des Jahres, dokumentiert werden können. Es zählt selbstverständlich nicht der einzelne Sportwetten-Gewinn, sondern die Bilanz aller Verluste und Gewinne. Nur wenn am Schluss ein Nettogewinn über 1000 Euro vorhanden ist, muss der Kunde den Gewinn in der Steuererklärung angeben.

Es ist keine gute Idee, auf die Angabe in der Steuererklärung zu verzichten, falls dies durch einen hohen Netto-Jahresgewinn erforderlich ist. Auch die Schweiz ist nicht besonders freundlich zu Steuersündern und in der heutigen Zeit machen viele Steuerhinterzieher die Erfahrung, dass der Fiskus einen sehr langen Atem hat. Wer einen hohen Sportwetten-Gewinn in einem Jahr erzielt hat, sollte sich über den Gewinn freuen und die Steuern würdevoll bezahlen. Das ist grundsätzlich die beste Einstellung, wenn es darum geht, den ruhigen Nachtschlaf nicht zu gefährden.

Fazit

In Österreich und der Schweiz gibt es sehr unterschiedliche Regelungen bezüglich der Versteuerung von Sportwetten-Gewinnen. In beiden Ländern bleiben die Sportwetten-Fans mit kleinen Einsätzen und überschaubaren Gewinnen steuerfrei. Der die Schweiz hat sich eine eher unschöne Regelung einfallen lassen für Sportwetten-Fans, die über die Mindestgrenze von 1.000 Euro Gewinn pro Jahr steigen. Dennoch würden wir auch mit Steuer nicht freiwillig auf Sportwetten verzichten, zumal es mit Rivalo mittlerweile einen erstklassigen Buchmacher speziell für die Schweizer Sportwetten-Fans gibt.

In Österreich können die Kunden in zahlreichen Wettlokalen und auch bei vielen Online-Buchmachern Wetten abschließen. Interwetten ist wohl der international bekannteste österreichische Online-Wettanbieter. Es ist aber auch problemlos möglich, ein Konto bei einem der internationalen Top-Buchmacher zu eröffnen, z.B. bei bet365, Tipico oder Mobilbet. Alle genannten Online-Wettanbieter haben zudem lukrative Bonusangebote für neue Kunden im Angebot.

Wettanbieter, die keine Steuern berechnen:

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