Poker



Vorläufer des heutigen Pokers wurden bereits im 15. Jahrhundert gespielt. Französische Siedler brachten das Spiel dann nach Amerika, Dort verbreitete sich Poker während der Goldrausch-Zeit rasant über das ganze Land. So richtig beliebt wurde Poker durch die World Series of Poker in den 70er Jahren. Da nahm die Öffentlichkeit auch langsam wahr, dass dieses Spiel nicht nur auf Glück basiert, sondern dass die Strategie und das Können ebenfalls wichtige Elemente sind. Bis dahin brachten viele Leute Pokern mit zwielichten Typen in Zusammenhang, welche in irgendeinem Hinterzimmer mit fiesen Tricks die Mitspieler betrügen. Der grosse Pokerboom begann dann allerdings erst durch das Internet. Plötzlich war es möglich, von zu Hause aus mit tausenden von anderen Interessierten zu pokern. Durch das Fernsehen wird der Hype weiter gefördert. Jeden Monat stecken sich so neue Spieler vom Virus Poker an und finden Gefallen an diesem tollen Zeitvertreib.

Poker Regeln

Das Ziel beim Poker besteht darin, von seinen Gegnern so viele Chips bzw. Geld wie möglich zu gewinnen. Mit der Zeit hat sich die Pokervariante Texas Hold'em durchgesetzt. Wenn im Fernsehen Poker übertragen wird, geht es meistens um Texas Holdem. Die Poker Regeln dieser Variante sehen vor, dass jeder Spieler zwei verdeckte Karten erhält (sogenannte Pocket Cards). Dazu kommen fünf offene Karten (Gemeinschaftskarten, Community cards) in die Mitte des Tisches, welche jeder Spieler zur Bildung seiner Pokerhand verwenden kann. Jeweils zwei Spieler müssen einen Mindesteinsatz bringen (Small und Big Blind). In verschiedenen Setzrunden können die Spieler auf ihr Blatt wetten. Bei schlechten Karten kann der Spieler jederzeit seine Karten zur Seite legen und aufgeben (fold). Durch die Möglichkeit des Bluffens kann es aber auch geschehen, dass ein Teilnehmer mit schlechten Karten den Pot gewinnt (wenn alle anderen Spieler aussteigen).

Poker Bücher

Obwohl die Spielregeln beim Poker gar nicht so kompliziert sind, gibt es zahllose Bücher, welche sich mit diesem Thema befassen. Hier hilft den Autoren, dass das Pokerspiel eben nicht nur ein Glückspiel ist, sondern dass Strategie und Können ebenfalls wichtig sind. So versuchen die Poker Bücher das Wissen zu vermitteln, welche Starthände gespielt werden sollen, mit welcher Strategie vorgegangen werden soll und wie in bestimmten Situationen agiert bzw. reagiert werden soll. Jeder nur einigermassen ambitionierte Spieler liest daher Poker Bücher, um seine Spielstärke laufend zu verbessern. Natürlich ist es aber mit dem Lesen nicht getan. Wie bei so vielen Dingen im Leben braucht es viel Übung. Denn auch beim Pokern ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.