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Muss man bei bwin, Tipico und bet365 Gewinne versteuern / steuerfrei?

Wettgewinne von bet365 und Tipico richtig versteuernMüssen durch Sportwetten erzielte Gewinne versteuert werden? Mit dieser Frage sehen sich immer mehr Wetter konfrontiert, weshalb wir in diesem Artikel etwas Licht ins Dunkel bringen und auf die wichtigsten Fragen rund um Gewinnsteuer beim Wetten eingehen möchten. Es ist nur verständlich, dass man sich auch als Wettfreund an geltende Gesetze halten und keine Steuern hinterziehen will. Wettgewinne versteuern hilft übrigens nicht nur den Spielern, sondern auch den Buchmachern, denn durch klare Regeln gewinnt die gesamte Branche an Ansehen und Legalität.

Speziell in Deutschland stehen Sportwetten noch immer nicht im besten Licht, häufig ist die Rede von Wettmafia und illegalem Handeln. In anderen Staaten ist man in diesem Sektor weitaus fortschrittlicher, doch dies ist eigentlich ein anderes Thema, belassen wir es hier bei Good Old Germany. Zum „negativen Image“ der privaten Wettanbieter tragen die staatlichen Lotterie-Gesellschaften in Deutschland enorm bei, wurden private Anbieter in der Vergangenheit doch grundsätzlich schlecht geredet und als illegal tituliert –- kein Wunder, der deutsche Staat hat mit Oddset ja ein eigenes Produkt, welches allerdings nicht annähernd konkurrenzfähig ist.

Auch in der Schweiz genießen Sportwetten nicht den besten Ruf, weshalb es umso wichtiger ist, dass Spieler ihre Wettgewinne versteuern und so automatisch auch zu einer Imageverbesserung beitragen. – Dies unterstreicht nämlich, dass auch private Anbieter sich an Gesetze halten und alles mit rechten Dingen zugeht. An dieser Stelle nochmals erwähnt, dass alle guten Wettanbieter mit regulären Lizenzen arbeiten, unter strenger Kontrolle der Regulierungsbehörden stehen und teilweise sogar an der Börse gelistet wird.

Sind Gewinne bei bet365, Tipico und bwin beim Finanzamt zu versteuern?

Wettgewinne von bet365 und Tipico richtig versteuernWettgewinne von bet365 und Tipico richtig versteuernWettgewinne von bet365 und Tipico richtig versteuernAls Grundsatz gilt, dass Gewinne aus Glücksspielen, und dazu zählen die Sportwetten, steuerfrei sind. Im genaueren hinsehen gibt’’s aber einige kleine Abweichungen. Wichtig ist hierbei das Wort „Gewinn“. Die deutsche Wettsteuer, welche in aller Munde ist, hat nichts mit den Erträgen der Kunden zu tun, sondern errechnet sich rein anhand des Umsatzes. Der nachfolgende Blick soll der auf die jeweilige steuerliche Situation in Deutschland, Österreich und der Schweiz gerichtet sein:

Sind Gewinne aus Sportwetten in Österreich zu versteuern?

Wettgewinne von bet365 und Tipico richtig versteuernFangen wir mit der Situation in Österreich an. – Hier gibt es derzeit nämlich am meisten Klarheit und die Sachlage ist recht einfach. Kurz und knapp: In Österreich fallen keine Steuern auf Wettgewinne an. Begründet wird dies damit, dass Sportwetten-Erträge keiner Einkunftsart der Einkommenssteuer zugeordnet werden können (vergleichbar mit einem Gewinn beim staatlichen Lottoanbieter). Das heißt also, Österreicher haben ihre Gewinne nicht zu versteuern und können diese also problemlos und mit bestem Gewissen vollständig auszahlen lassen.

Im Alpenland ist hierbei eine kleine rechtliche Nuance zu beachten, welche den Wettfreunden vieles erleichtert. In Österreich zählen die Sportwetten offiziell nicht zu den Glücksspielen, sondern werden als „Geschicklichkeitsspiel“ angesehen. Mit dieser Klassifizierung dürften die Gesetzeshüter in unserem Nachbarland tatsächlich der Wahrheit sehr nahe kommen.

Sportwetten Steuer in Deutschland?

Wettgewinne von bet365 und Tipico richtig versteuernDie rechtliche Situation in Deutschland ist ähnlich, denn auch hier können Gewinne aus Sportwetten keiner Einkommensart der Einkommenssteuer zugeordnet werden und sind daher zunächst einmal steuerfrei. Seit der Reform des Glücksspielstaatsvertrages (01.07.2012) gibt es in Deutschland im Gegensatz zu Österreich aber ein Gesetz zur Besteuerung von Sportwetten. Diese Abgabe wird in der Regel als „Wettsteuer“ bezeichnet, wobei ein Steuersatz von 5% angesetzt ist. Die Besonderheit liegt darin, dass man als Spieler eigenständig keine Versteuerung vorzunehmen hat, stattdessen behalten die Wettanbieter die Steuern direkt ein und führen diese an das Finanzamt ab. Die Steuerschuld liegt also auf Seiten der Wettanbieter, nicht der Spieler – könnte man meinen.

Offiziell ist es laut Gesetzestext jedoch so, dass die Kunden „steuerpflichtig“ sind. Da dies in der Praxis jedoch weder nachvollziehbar noch umsetzbar ist, wurden die Buchmacher kurzerhand in die sogenannte Drittschuldnerhaftung genommen. Nicht alle Wettanbieter handhaben die Abgabe der Wettsteuer auf die gleiche Art und Weise. Manche Bookies besteuern die Wetteinsätze mit 5% (woraufhin sich diese um 5% verringern), andere Buchmacher beteiligen die Spieler durch einen 5%igen Steuerabzug vom Bruttoertrag bei gewonnen Wettscheinen und wieder andere Onlineanbieter übernehmen die Wettsteuer sogar aus der eigenen Tasche. mybet und bet-at-home.com beispielsweise berechnen die Sonderabgabe automatisch bei jeder Tippabgabe.

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Die größte Gruppe der Online-Buchmacher berechnet die Wettsteuer nur bei gewonnenen Tickets. Für diese Vorgehensweise haben sich auch die zwei „Großen“ bet365 und bwin entschlossen. Der geldwerte Abzug wird automatisch bei jeder gewonnenen Wette fällig, wie nachfolgendes Beispiel zeigt. Verlorene Tipps bleiben hingegen steuerfrei. Mehr Informationen über die Sportwetten Steuer über 5% findest Du noch hier.

Kleinere Begegnungen können besonders interessant sein

Die meisten User setzen hauptsächlich auf die absoluten Spitzenpartien im Livewettenangebot (hier zum allgemeinen Ratgeber über Livewetten). Dies ist auf der einen Seite zu verstehen, denn schließlich lassen sich die Mannschaften wie Real Madrid, der FC Barcelona oder der FC Bayern München recht einfach einschätzen. Anderseits macht es oft mehr Sinn Partien zu wählen, die nicht so stark im Fokus stehen. Derartige Begegnungen werden bei den Wettanbietern nicht selten von Buchmachern „betreut“, die noch geringere Erfahrungen haben. Mit entsprechendem Fachwissen lässt sich an dieser Stelle dem Bookie das eine oder andere Schnippchen schlagen.

Konkretes Beispiel:

Wir platzieren eine Wette in Höhe von 100 Euro auf das Team X, die Quote beträgt 2,0. Im Gewinnfall war es früher so, dass wir nun eine Gutschrift von 200 Euro auf dem Wettkonto erhalten.

Aufgrund der Steuer werden nun 5% von dem Gesamtgewinn abgezogen werden, die Gutschrift beläuft sich also „nur“ auf 190 Euro. Im Grunde genommen kann man sagen, dass die Quote aufgrund der Wettsteuer von 2,0 auf 1,9 sinkt (100 Euro x 1,9 = 190 Euro Gesamtgewinn).

Die Sportwetten Steuer in der Schweiz

Wettgewinne von bet365 und Tipico richtig versteuernDie Situation in der Schweiz ist komplett anders als in Deutschland und Österreich, denn jeder erzielte Wettgewinn (über einer Freigrenze von 1000 Franken pro Jahr) wird als normales Einkommen bewertet und muss demnach regulär versteuert werden. Wer beim staatlichen Anbieter wettet und gewinnt, erhält seine Gewinnauszahlung automatisch exklusive einer Verrechnungssteuer von 35%, welche an die Behörden geht. Nach Abgabe der Steuererklärung erhalten Eidgenossen diese Summe aber wieder zurück. Private Wettanbieter, die natürlich nicht in der Schweiz sitzen, zahlen eben diese Verrechnungssteuer nicht. Trotzdem ist es in der Schweiz absolut legal bei ausländischen Wettanbietern zu wetten. Aufgrund dieser „ernormen“ Steuerbelastung ist das Onlinewetten für Schweizer natürlich besonders attraktiv und lukrativ.

Müssen auch Kunden aus der Schweiz und Österreich die 5% bezahlen?

Nein. Die fünfprozentige Wettsteuer gibt’s nur in Deutschland. Mit direkten Abzügen beim Tippen oder von den Gewinnen müssen die Kunden in unseren Nachbarländern nicht rechnen.

Warum wurde die deutsche Wettsteuer eingeführt?

Die Geschichte der deutschen Wettsteuer hat aus unserer Sicht zwei Hintergründe. Erstens scheint dem deutschen Staat der Misserfolg von Oddset durchaus bewusst. Um nicht noch mehr Geld an die ausländischen Wettanbieter zu verlieren, wurde das Konstrukt der Wettsteuer geschaffen. Seither verdient der deutsche Fiskus etwas mit.

Der Hauptgrund war jedoch ein anderer. In der Vergangenheit hatte sich Schleswig Holstein mit der Vergabe von Lizenzen auf einen Sonderweg begeben. Um das Bundesland auf seinem positiven Weg zu stoppen, wurde die Wettsteuer eingeführt, denn Bundesrecht steht bekanntlich über den Vorgaben der Landesregierungen. Mittlerweile hat sich die Situation in Schleswig Holstein komplett gedreht (mehr zur Lizenz hier lesen). Die neuen Machthaber haben den „alten, guten Weg“ komplett gestoppt.

Welche guten Wettanbieter bezahlen die Wettsteuer selbst?

Wettgewinne von bet365 und Tipico richtig versteuernWie schon erwähnt gibt es erfreulicherweise auch Wettanbieter, welche die Steuern komplett aus der eigenen Tasche zahlen und für ihre deutschen Kunden übernehmen. Empfehlenswert sind aus unserer Sicht hierbei Tipico, ComeOn und Mobilbet.

Tipico dürfte fast jedem Sportfan ein Begriff sein, die Werbemaßnahmen des Unternehmens fruchten. Bekanntheit bedeutet aber nicht immer auch ein qualitativ hochwertiges Angebot zu haben. Bei Tipico stimmt jedoch die gesamte Performance. Insbesondere die Fußballwetten sind nahezu einzigartig. Zudem warten ein lohnenswerter 100 Euro Tipico Bonus für Neukunden, eine moderne und aufgeräumte Webseite, schnelle Gewinnauszahlungen und vieles mehr. Die Wettsteuerfreiheit bei Tipico gilt nur für die Onlinewetten (mehr zur Tipico Wettsteuerfreiheit noch hier lesen). Wer seine Tipps in einem der über 1.100 Wettbüros platziert, wird direkt bei der Wettabgabe zur Kasse gebeten.

Der schwedische Onlineanbieter ComeOn ist erst seit 2010 auf dem Markt, gilt aber als einer der heißesten Newcomer. Kaum überraschend, dass das Unternehmen von ehemaligen Betsson Mitarbeitern gegründet wurde, die über jahrelange Erfahrung im Business verfügen. An Seriosität ist der skandinavische Wettanbieter nicht zu übertreffen. Neben einem 100 Euro Bonus können die Neukunden parallel aus einem 400% Bonus bei einem Deposit von zehn Euro wählen. ComeOn begeistert mit einer modernen Webseite, einem vielfältigen Wettangebot sowie stabilen und hohen Quotierungen.

Hinter Mobilbet steht mit der Co-Gaming Limited aus Malta das gleiche Unternehmen wie hinter ComeOn. Die Wettangebote und die Quoten sind identisch, allerdings legen die Betreiber bei Mobilbet noch größeren Wert darauf die junge Kundschaft zu bedienen. Dies spiegelt sich nicht zuletzt in einer ausgezeichneten Sportwetten App wieder. Eine weitere Besonderheit ist, dass alle Mobilbet Neukunden zur Begrüßung 10 Euro gratis erhalten, ganz ohne Einzahlung. Wer dazu die Ersteinzahlung vornimmt, profitiert von einem zusätzlichen 100% Wettbonus bis 150 Euro.

Einige grundlegende Tipps

Grundsätzlich empfiehlt es sich als Sportwetter alle Dokumente über Gewinnauszahlungen aufzubewahren, denn ausgeschlossen ist es nicht, dass das Finanzamt doch einmal kontrolliert. Zur Vorbeugung ist dies in jedem Fall empfehlenswert. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass bei großen Gewinnen anschließende Erträge in der Einkommenssteuererklärung selbstverständlich angegeben werden müssen. Dies bezieht sich ausschließlich auf die aus einem großen Profit resultierenden Zinserträge, nicht auf den Wettgewinn selbst, dieser muss nicht angegeben werden.

Fazit zur steuerlichen Situation bei Sportwetten

Fassen wir abschließend noch einmal zusammen: Sportwetter aus Deutschland und Österreich müssen selbst keinerlei Steuerschuld nachkommen. In Deutschland wird die sogenannte Wettsteuer vom Buchmacher abgeführt. Manche Anbieter zahlen diese Steuer sogar selbst. Schweizer müssen grundsätzlich alle Wettgewinne oberhalb der Freigrenze als ganz normales Einkommen versteuern.

Ansonsten gilt: Keine Panik, in der Praxis ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass die Finanzämter sich auf „Sportwettensünder“ einschießen – Kosten und Nutzen stehen schlicht und ergreifend in keiner Relation zueinander. Lass Dir das Wetten also nicht vermiesen.

Wettanbieter, die keine Steuern berechnen:

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