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Zusammenarbeit zwischen FIFA und INTERPOL im Kampf gegen Korruption und Spielabsprachen

12. Mai 2011

Illegale Spielabsprachen im Fußball sind nichts Neues, scheinen aber in den vergangenen Jahren immer häufiger vorzukommen und gelegentlich auch aufgedeckt zu werden. Vor kurzem erst veröffentlichte der FIFA Präsident Sepp Blatter Informationen über einen Wettskandal der auf das Jahr 2009 zurückgeht, in Zuge dessen vermutlich 300 Spiele in Europa manipuliert worden sind. Mehr als $ 300.000 sollen dabei geflossen sein.

Ein Skandal dieser Größenordnung, aber auch viele kleinere Wettskandale stellen eine ständige Bedrohung für den Fußballsport dar, was den FIFA Chef Sepp Blatter dazu veranlasste eine Anti-Korruptions-Allianz zu Gründen, um gegen Korruption und Spielabsprachen vorzugehen. Wie vor kurzem bekannt geworden ist soll die Internationale Polizeiorganisation INTERPOL dabei helfen. Blatter gab bekannt, dass INTERPOL innerhalb der kommenden zehn Jahre Spenden im Wert von insgesamt € 20 Millionen zukommen werden (gezahlt in jährlichen Raten von € 1,5 Millionen), die in die Finanzierung von Anti-Korruptionsprogrammen für Spieler, Schiedsrichter und Offizielle gesteckt werden sollen. Es handelt sich dabei um eine historische Summe, denn nie zuvor bekam INTERPOL eine Spende in dieser Höhe von einer privaten Institution.

Auch wenn es sich dabei um eine positive Aktion der FIFA zu handeln scheint, werden Kritikerstimmen laut, die Blatter Hintergedanken vorwerfen. Am 1. Juni steht die neue FIFA Präsidentschaftswahl an, bei der Blatter zur Wiederwahl steht. Wie dem auch sei, es ist an der Zeit gegen Ungerechtigkeiten im Sport vorzugehen und eine langfristige Finanzierung eines Präventionsprogramms durch die FIFA scheint ein Schritt in die richtige Richtung zu sein.

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