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Arbitrage Wetten – Erklärung und Erfahrungen

Arbitrage Wetten – Erklärung und ErfahrungenSeit es Sportwetten gibt, versuchen Sportwetten-Fans Wege zu finden, um möglichst sichere Gewinn einzufahren. Schon sehr lange nutzen findige Sportwetten-Profis Arbitrage-Wetten, um die unterschiedlichen Quoten zwischen den Buchmachern auszunutzen.

Auch ganz normale Sportwetten-Fans, die dazu bereit sind, sich mit dieser Materie intensiv zu beschäftigen und viel Zeit in die Umsetzung der Arbitrage-Wetten zu investieren, können tatsächlich auch in der heutigen Zeit noch mit dieser Methode gutes Geld verdienen.

Allerdings wäre es ein Fehler zu glauben, dass Arbitrage-Wetten so etwas sein wie der Heilige Gral der Sportwetten wären. Denn ganz ohne Risiko funktionieren auch die Arbitrage-Wetten nicht.

Was sind Arbitrage-Wetten?

Bei einer Arbitrage-Wette setzt ein Kunde bei einer 2-Wege-Wette bei dem einen Buchmacher auf Option A und bei dem anderen Buchmacher auf Option B. (Es sind auch komplizierte Varianten möglich.) Wenn die Quoten eine bestimmte Konstellation haben, führt dies automatisch zu einem sicheren Gewinn. Das glaubst Du nicht? Dann schau‘ Dir einmal das folgende Beispiel in Ruhe an.

In einem Tennisspiel tritt Novak Djokovic gegen Andy Murray an. Die Quoten sind wie folgt:

Novak Djokovic Andy Murray
Buchmacher A 2,1 3,0
Buchmacher B 1,7 2,5

Wenn Du nun bei Buchmacher A 100 Euro auf Novak Djokovic setzt, bekommst Du im Gewinnfall einen Betrag von 210 Euro ausgezahlt. Wenn Du zeitgleich bei Buchmacher B einen Betrag von 100 Euro auf Andy Murray setzt, bekommst Du im Gewinnfall einen Betrag von 250 Euro ausgezahlt. Bei jedem Spielausgang machst Du also einen Nettogewinn, der entweder 10 Euro oder 50 Euro beträgt. Bei dieser Konstellation kannst Du keinen Verlust machen. Deswegen werden solche Arbitrage-Wetten auch Surebets genannt.

Doch wie kannst Du solche Konstellationen, die für Arbitrage-Wetten geeignet sind, finden? Dafür gibt es eine einfache Formel:

1/Quote 1 + 1/Quote 2 > 1

Wenn Du nicht viel mit Mathematik am Hut hast, sieht diese Formel vielleicht kompliziert aus, aber das ist sie nicht. Du musst lediglich die beiden Quoten nehmen, den Kehrwert bilden und dann die Summe der Kehrwerte berechnen. Wenn die Summe kleiner als 1 ist, funktioniert eine Arbitrage-Wette.
Nehmen wir einfach einmal das Beispiel mit Novak Djokovic und Andy Murray, um die Rechnung beispielhaft vorzuführen:

1/2,1 + 1/2,5 = 0,876…

Der Wert liegt deutlich unter 1 und damit funktioniert die Arbitragewette. Mit einem einfachen Taschenrechner kannst Du in Sekundenschnelle ermitteln, ob Du einen sicheren Wettgewinn vor Dir hast oder nicht.

Es ist auch möglich, bei Wetten mit mehr als 2 Wegen eine Arbitrage-Wette zu platzieren. In diesem Fall muss auch noch der Kehrwert der dritten Quote in der Formel addiert werden:

1/Quote 1 + 1/Quote 2 + 1/Quote 3 < 1

Auch hier soll uns ein Beispiel die Sache vereinfachen. Nehmen wir an, der FC Bayern München spielt gegen Borussia Dortmund und die folgenden Quoten ergeben sich:

Sieg Bayern Unentschieden Sieg BVB
Buchmacher A 3,1 2,8 3,2
Buchmacher B 1,8 3,2 2,7
Buchmacher C 1,9 2,2 3,5

Wenn wir nun bei Buchmacher A auf einen Sieg des FC Bayern, bei Buchmacher B auf ein Unentschieden und bei Buchmacher C auf einen Sieg des BVB setzen, ergibt sich folgende Rechnung:

1/2,5 + 1/3,2 + 1/3,5 = 0,920….

Die Arbitrage-Wette ist also möglich.

Wenn Du nun 100 Euro bei Buchmacher A auf einen Sieg des FC Bayern, 100 Euro bei Buchmacher B auf ein Unentschieden und 100 Euro bei Buchmacher C auf einen Sieg des BVB setzen, ergibt sich folgende Rechnung:

Sieg des FC Bayern: 10 Euro Gewinn
Unentschieden: 20 Euro Gewinn
Sieg des BVB: 50 Euro Gewinn

Wichtige Anmerkung: Bei den Beispielen ist immer der gleiche Einsatz verwendet worden. Es ist aber auch möglich, ein Feintuning zu betreiben durch unterschiedliche Einsätze. Am einfachsten funktionieren aber die folgenden Faustregeln:

Bei einer 2-Wege-Wette müssen alle Quoten über 2,0 liegen.
Bei 3-Wege-Wette müssen alle Quoten über 3,0 liegen.

Wenn diese Voraussetzung erfüllt ist, kannst Du mit gleich hohen Einsätzen bei allen Wetten arbeiten.

Die vorgeführten Formen und Beispiele illustrieren nur das Grundprinzip der Arbitrage-Wetten. Es sind wesentlich komplexere Modelle möglich, die zum Teil auch nur mit Computerhilfe umgesetzt werden können. Allerdings ist es wichtig zu verstehen, wie Arbitrage-Wetten grundsätzlich funktionieren. Auf dieser Basis ist dann möglich, dieses Instrument individuell einzusetzen. Wenn Du dich grundsätzlich für dieses Thema interessierst, sei Dir auch das Thema Arbitrage-Trading (Börse) empfohlen, denn auch im Börsenhandel sind ganz ähnliche Modelle üblich und werden täglich angewendet.

Sind Arbitrage-Wetten wirklich sicher?

Arbitrage Wetten – Erklärung und ErfahrungenArbitrage-Wetten sind theoretisch absolut sicher. Das mag vielleicht erstaunen, denn normalerweise würde man davon ausgehen, dass eine sichere Wette von den Buchmachern grundsätzlich unterbunden wird. Grundsätzlich stimmt das auch, denn insbesondere Online-Buchmacher reagieren relativ schnell, wenn Du feststellst, dass eine bestimmte Quotenkonstellation für Arbitrage-Wetten genutzt wird.

Diese wird meist daran deutlich, dass ein ungewöhnlich hoher Umsatz bei einer bestimmten Wette entsteht. Durch eine kleine Änderung der Quoten ist es dann möglich, den Arbitrage-Vorteil verschwinden zu lassen. Bei Arbitrage-Wetten ist deswegen Tempo gefragt.

Wie hoch sind die Gewinnchancen bei typischen Arbitrage-Wetten?

Bei Arbitrage-Wetten ist es möglich, dass relativ kleine Gewinne im Verhältnis zum Gesamtansatz entstehen. Es ist kaum möglich, sehr hohe Gewinne zu realisieren bei einzelnen Wetten, da die Quotenkonstellationen meist eher knapp sind. Bei den Arbitrage-Wetten geht es eher darum, sehr kleine Vorteile in großer Menge zu nutzen, um dann unter dem Strich einen sehr großen Gewinn zu haben. Da sich aber (zumindest in der Theorie) um sichere Wetten handelt, spielt es keine Rolle, dass das Gewinn-Einsatz-Verhältnis relativ unvorteilhaft ist. Bei einer normalen Wette würde man einen deutlich höheren Gewinn erwarten, damit sich die Wette überhaupt lohnt. Aber bei einer Arbitrage-Wette ist es völlig ausreichen, wenn die Wette überhaupt einen Gewinn macht.

Du solltest aber berücksichtigen, dass es auch noch den Zeitfaktor gibt. Deswegen ist es sinnvoll, die Arbitrage-Wetten so zu planen, dass der Gewinn in einem vernünftigen Verhältnis zum Zeitaufwand steht, den Du in die Wetten investierst. Aus diesem Grunde ist es tendenziell ratsam, eher mit großen Einsätzen zu agieren und wenige Wetten auszuwählen, damit der Recherche-Aufwand nicht zu wird. Auch hier gilt wieder, dass dieser Rat das genaue Gegenteil zudem darstellt, was wir bei einer normalen Wette empfehlen würden. Bei einer Arbitrage-Wette kannst Du es Dir leisten, große Einsätze zu platzieren, da Du von einem (nahezu) sicheren Gewinn ausgehen kannst.

Gibt es ein verstecktes Risiko bei Arbitrage-Wetten?

Arbitrage Wetten – Erklärung und ErfahrungenDie theoretische Sicherheit der Arbitrage-Wetten kann in der Praxis durch einige Faktoren beeinträchtigt werden. Zunächst einmal solltest Du Dir vergegenwärtigen, dass die meisten Arbitrage-Wetten nur für wenige Minuten verfügbar sind. Gerade bei Online-Buchmachern reagieren die Wettsysteme mittlerweile sehr schnell auf alle Arbitrage-Versuche und passen die Quoten entsprechend an. Da es heute sehr leicht möglich ist, auf automatischem Wege zu überprüfen, welche Quoten die anderen Buchmacher anbieten, kannst Du Dir leicht vorstellen, dass es immer schwerer wird, Arbitrage-Wetten zu finden. Wenn Du dann eine Gelegenheit gefunden hast, musst Du schnell reagieren. Im Idealfall platzierst Du die Arbitrage-Wetten zeitgleich. Es kann Dir aber trotzdem passieren, dass kurz bevor Du eine der Wetten platzierst, eine Quotenänderung durchgeht. Wenn Du dann bei einem anderen Buchmacher schon eine Wette platziert hast, stehst Du vor einem kaum noch lösbaren Problem. In solchen Fällen solltest Du allerdings die Ruhe bewahren, denn auch wenn Du die zweite Wette nicht mehr platzieren kannst, kannst Du die erste Wette immer noch gewinnen. Wenn Du das Risiko reduzieren willst, kannst Du die zweite Wette aber auch noch mit der schlechteren Quote abgeben.

Insgesamt solltest Du aus dieser kleinen Unsicherheit, die sich erst durch plötzliche Quotenänderungen gibt, folgende Konsequenz ziehen: Setze niemals Geld ein, dass Du unbedingt benötigst! Das ist eine Grundregel bei ein Sportwetten, auch bei Arbitrage-Wetten, die theoretisch sicher sind, aber in der Praxis eben durchaus auch scheitern können, gilt diese Grundregel uneingeschränkt, nicht zuletzt weil die Einsätze relativ hoch sein können. Wenn Du deine ersten Arbitrage-Wetten recherchierst und platzierst, solltest Du mit moderaten Einsätzen beginnen und erst einmal praktische Erfahrung sammeln. Wenn dann dein Budget größer wird, kannst Du selbstverständlich auch größere Einsätze platzieren. Allerdings solltest Du immer der Versuchung widerstehen, Geld zu verwenden, das Du zum Beispiel für die Miete oder den Lebensmittelkauf benötigst. Aufgrund des Quotenrisikos gibt es eine Restunsicherheit bei Arbitrage-Wetten, die Du immer einkalkulieren solltest.

Viele Sportwetten-Profis, die Arbitrage-Wetten einsetzen, nutzen aufgrund der Quotenproblematik zumindest zum Teil stationäre Buchmacher, die oftmals mit festen Quoten für eine ganze Woche oder aber zumindest einen ganzen Tag arbeiten. Ein Nachteil bei dieser Methode kann darin bestehen, dass die Wetten bei dem stationären Buchmacher eventuell vor Ort oder telefonisch platziert werden müssen. Du musst im Einzelfall entscheiden, ob sich der zusätzliche Aufwand lohnt. Da es heutzutage meist problemlos möglich ist, in einem Sportwetten-Café über das mobile Internet per Smartphone, Tablet oder Laptop Sportwetten bei einem Online-Buchmacher parallel zu platzieren, bietet sich diese Möglichkeit in der Praxis aber durchaus an.

Ein anderes verstecktes Risiko, das Du nicht unterschätzen solltest, sind Steuern und Gebühren. Kunden mit deutschem Wohnsitz müssen bei einigen Buchmachern eine Wettsteuer auf den Einsatz oder die Gewinn bezahlen. Zudem kann es bei Einzahlungen und Auszahlungen Abzüge durch Gebühren geben. Beide Faktoren musst Du unbedingt berücksichtigen, denn gerade bei Arbitrage-Wetten können alle Kosten eine hohe Relevanz haben. Da die Gewinne im Vergleich in Relation zum Einsatz relativ klein sind, kann schon die Wettsteuer in Höhe von 5 Prozent den Unterschied zwischen einer lukrativen und einer nicht lukrativen Arbitrage-Wette ausmachen. Damit Du überhaupt keine Probleme bekommst, solltest Du deswegen immer Nettoquoten vergleichen. Bei Einzahlungen und Auszahlungen solltest Du darauf achten, dass nach Möglichkeit eine gebührenfreie Methode verwendet wird. Zumindest solltest Du aber die Gebühren auf ein absolutes Minimum beschränken.

Lohnen sich Arbitrage-Wetten mit kleinen Einsätzen?

Bei kleinen Einsätzen bekommst Du auch nur kleine Gewinne. Da die Gewinne in der Regel deutlich niedriger sind als die Einsätze, musst Du Dir genau überlegen, ob es sinnvoll ist, dauerhaft mit kleinen Einsätzen zu arbeiten. Was nutzt Dir die sicherste Wette, wenn Du am Ende nur ein paar Cent oder ein paar Euro Gewinn machst, aber viele Stunden Zeit investieren musstest? Anders ist die Situation allerdings, wenn Du ein Anfänger bist und erste Versuche mit Arbitrage-Wetten machst. In diesem Fall solltest Du nicht versuchen, deine Gewinne zu optimieren, sondern mit kleinen Einsätzen versuchen, die Grundprinzipien und Systeme bei Arbitrage-Wetten zu verstehen. Ein großer Vorteil der Arbitrage-Wetten besteht darin, dass Du mit relativ wenigen Wetten arbeiten kannst, ohne dass sich das große Risiko deutlich erhöhen würde. Bei ganz normalen Sportwetten ist das anders. Auch deswegen ist es auf lange Sicht nicht unbedingt ratsam, mit zu kleinen Einsätzen zu arbeiten. Letztlich hängt die Höhe des Einsatzes aber auch von deinem ganz persönlichen Anspruch ab. Wenn Du nur ein paar Euro gewinnen möchtest, musst Du auch keine riesigen Einsätze platzieren.

Sind Arbitrage-Wetten verboten?

Bei den meisten Wettanbietern sind Arbitrage-Wetten nicht verboten. Das ist auch nicht erstaunlich, denn dieses Verbot wäre kaum zu kontrollieren. Schließlich platzieren die Kunden, die Arbitrage-Wetten nutzen, eine ganz normale Wette bei einem Buchmacher. Der Vorteil entsteht dadurch, dass parallel auch noch bei mindestens einem anderen Buchmacher eine Wette platziert wird. Es ist grundsätzlich relativ schwierig, diese überhaupt zu verbieten und es ist fraglich, ob entsprechende Verbote überhaupt vor Gerichten Bestand hätten. Grundsätzlich solltest Du Dir deswegen bei dieser Problematik keine allzu großen Gedanken machen, denn Arbitrage-Wetten gibt es schon so lange wie es Buchmacher gibt. In der heutigen Zeit ist es nur sehr viel einfacher als früher, Arbitrage-Wetten zu nutzen, da der nächste Buchmacher immer nur ein paar Klicks entfernt ist.

Wie kann ich gute Arbitrage-Wetten finden?

Arbitrage Wetten – Erklärung und ErfahrungenFür den Anfang empfehlen wir Dir, bei Arbitrage-Wetten 2-Wege-Wetten zu bevorzugen, bei denen Du nur darauf achten musst, dass die Quote jeweils über 2,0 liegt. Wenn das der Fall ist, kannst Du mit gleichen Einsätzen bei zwei Buchmachern bereits eine Arbitrage-Wette platzieren. Wenn Du eine 3-Wege-Wette als Arbitrage-Wette nutzen willst, muss die Quote jeweils bei 3,0 liegen. Mit den oben genau beschriebenen Formeln kannst Du sehr leicht passende Wetten für das Arbitrage-System finden. Für einen schnellen Einstieg kannst Du einen Online-Wettquotenrechner verwenden, mit dem Du sehr leicht die Wettquoten bei vielen verschiedenen Buchmachern für eine bestimmte Wette betrachten kannst (hier gehts´s zum Quotenvergleich auf sportwettenvergleich.net).

Damit Du möglichst viel Flexibilität hast, brauchst Du zumindest auf lange Sicht viele verschiedene Buchmacher-Konten. Wenn Du ein Konto bei einem neuen Buchmacher eröffnest, empfehlen wir Dir, grundsätzlich vor der Registrierung zu prüfen, ob es einen Neukundenbonus gibt. Bei Sportwetten kannst Du nur dann erfolgreich sein, wenn Du jeden kleinen Vorteil ausnutzt. Dazu gehört ein lukratives Bonusangebot ebenso wie der minimale Vorteil, der bei Arbitrage-Wetten entsteht (hier geht´s zum Bonusvergleich).

Ein Tipp zum Abschluss: Auch wenn sich die Beschreibung der Arbitrage-Wetten vielleicht mitunter so anhört, als ob es sich um eine Lizenz zum Gelddrucken handele, ist dies in der Praxis nicht ganz der Fall. Alle erfolgreichen Online-Buchmacher kennen Arbitrage-Wetten ebenfalls und sind deswegen daran interessiert, diese Wettoption zu unterbinden. Deswegen ist es nicht ganz einfach in der Praxis, sehr lukrative Arbitrage-Wetten zu finden. Wenn Du mit diesem Instrument Erfolg haben möchtest, brauchst Du nicht nur sehr viel Fachwissen, sondern auch ein hohes Maß an Beharrlichkeit und Geduld.

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