Geschichte, Titel und Erfolge von Werder Bremen
Werder Bremen wurde im Jahre 1899 von jungen Schülern als Fussballverein (FV) gegründet und 1920 zum SV Werder Bremen erweitert (Sportverein). Schon von der Gründung an sollte der Club die "gehobenen Kreise" der Stadt repräsentieren. In der ersten Zeit hatte man mit bösen Beschuldigungen zu kämpfen, denn der englische Fussball galt hierzulande oftmals als Unsport. Unbehelligt davon gewann Bremen schon 1909 die erste Bremer Meisterschaft und spielte ab 1913 in der Norddeutschen Verbandsliga mit. Problematisch war bis 1930 ein eigenes Stadion, denn man musste vorerst auf einem randstädtischen Platz außerhalb Bremens trainieren. Mit dem größten damaligen Konkurrenten, dem
Allgemeinen Bremer Turn- und Sportverein (ABTS)
wird sich um ein eigenes Stadion gestritten, diesem Kampf gewinnt 1925 vorerst der
ABTS mit dem Bau des Weserstadions. Als sich ab 1930 aber herausstellt das der ABTS sich damit finanziell überschätzt hatte, wurde Werder kurz darauf Generalpächter des Stadions. Während des 2.Weltkrieges wurde der Spielbetrieb immerhin noch teilweise aufrechterhalten, aber kurz vor Kapitulation am 08.05.1945 waren dann keine Spiele mehr möglich. In diesem Jahr nannte sich Werder wiederholt um: nach der Fusion mit "Freie Schwimmer 1910 Bremen" und "TV Vorwärts Bremen" wurde aus SV Werder Bremen "TuS Werder 1945 Bremen". Nach nochmaliger Namensänderung 1946 kehrte man zum früheren Namen Werder Bremen zurück. Diese Veränderungen bremsten aber die fussballerischen Erfolge nicht: 1946 wurde die Bremer Stadtmeisterschaft gewonnen und im darauf folgenden Jahr die Niedersachsenmeisterschaft. Anschließend. In der Nachkriegszeit wurden wieder Ligen gegründet, Werder wurde in die Oberliga Nord eingeteilt. Gute Leistungen in dieser Klasse sicherten 1963 den Einzug in die neue gegründete Bundesliga. Schon im 2. Bundesligajahr werden Sie überraschend Deutscher Meister, Spieler dieser Startphase waren unter anderem Max Lorenz, Günter Bernhard und Sepp Piontek. In den folegenden durchlebte man in der höchsten Spielklasse Deutschland noch einige wenige Erfolgserlebnisse, langfristig ging es aber Berg ab. In der Saison 1971/72 ergriff der Verein die Initiative, suchte sich finanzielle Unterstützung und kaufte Top-Spieler ein - ohne Erfolg. Es kaum noch schlimmer: Ende der 70`er spielte man mehrmals um den Klassenerhalt, in der nach der Saison 1979/80 ging es sogar in die 2. Liga bergab. Von nun an begann die Ära vom schon damaligen Trainer Otto Rehhagel. Der Wiederaufstieg wurde prompt geschafft und Werder Bremen wurde kontinuierlich stärker, es wurden wieder Uefa-Cup Plätze erreicht. In mehreren darauffolgenden Saisons vergab man z.B. 1985/86 durch ein schlechteres Torverhältnis die Meisterschaft nur knapp. Bekannte Spieler waren in dieser Zeit unter anderem Rudi Völler, Thomas Schaff oder Klaus Fichtel. In der Saison 1987/88 gelang durch eine unschlagbare Abwehr, d.h. wegen sehr wenigen Gegentoren, durch Otto Rehhagel und die starken Spieler die 2. Meisterschaft. Danach folgte der Europapokal der Pokalsieger und 1992/93 erneut die Meisterschale. Später verlässt Otto Rehhagel nach 14 erfolgreichen Jahren den Verein in Richtung des großen Konkurrenten
Bayern, es folgen Trainer wie Aad de Mos und Hans-Jürgen Dörner die die starken Leistungen von Bremen aber nicht fortsetzen können.1999 wurde Thomas Schaff Trainer und verhalf der Mannschaft wieder zu alter Stärke, was sich durch Spieler Micoud und Ailton mit der Meisterschaft 2003/04 auszahlte. Auch in dieser Saison spielt Werder Bremen wieder mit
Bayern,
Schalke und
Stuttgart um die Meisterschale mit.
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Über das Team:
Mannschaft: SV Werder Bremen
Gründung: 04.02.1899
Trikotfarbe: grün-weiss
Präsident: Klaus-Dieter Fischer
Manager: Klaus Allofs
Trainer: Thomas Schaff
Stadion: Weserstadion mit 42.806 Plätzen
Sportarten: Fussball, Leichtathletik, Handball, Tischtennis, Gymnastik, Turnen, Schach
Adresse:
Am Weserstadion 7, 28205 Bremen
Internet:
www.werder-online.de
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