Geschichte, Titel und Erfolge Borussia Dortmund
Der Ballspiel-Verein Borussia 1909, kurz BVB 09, wurde von mehreren jungen Mitlgliedern einer katholischen Dreifaltigkeitsgruppe in der Dortmunder Gaststätte "Zum Wildschütz" aus Protest gegen Ihren zuständigen Kaplan und aus Liebe zum Fussball gegründet. Beim Zusatz "Borussia" handelt es sich um das Lieblingsbier der Männer, das auch im "Wildschütz" ausgeschenkt wurde. Die Trikotfarbe ist anfangs noch blau-weiß mit gestreiftem roten Trikot und schwarzer Hose, was sehr dem Rivalen
Schalke 04 ähnelte. Die ersten Spiele der Borussia verliefen äußerst erfolgreich, das Team arbeitete sich von der untersten Liga schrittweise nach oben. Der 1. Weltkrieg bremste jedoch zunächst den Erfolg, da der Spielbetrieb eingestellt werden musste. Nach dem Krieg kammen nur die Hälfte der 18 Gründungsmitglieder zurück, von dem Zeitpunkt wurde auch in schwarz-gelb wie heute gespielt. Ab 1919 fand sich der BVB in der 2. Bezirksklasse wieder, 1926 wurde der Vizemeister-Titel geholt worauf es in die 1.Bezirksklasse ging (damals die höchste Liga). Im 2. Weltkrieg verliert die Borussia wieder eine Handvoll wichtiger Spieler, im August 1945 beginnt die Neuordnung des Vereins. Gleich ein paar Jahre später sicherte sich der BVB mehrmals die Westmeisterschaft, 1954 wurde für die WM in der Schweiz der Torwart Kwiatkowski von den Borussen gestellt. Die nächste Saison wurde die bis dato erfolgreichste - nach dem deutschen Meisterschaftstitel spielte der BVB danach auch um den Europapokal der Landesmeister. In der ersten Bundesliga-Saison 1963/64 wurde Dortmund seiner Favoriten-Rolle nicht ganz gerecht - man belegte nur den 4.Platz. 1966 erreichte der Verein aber zum ersten Mal auch einen internationalen Erfolg - in Glasgow folgte als Außenseiter mit 2:1 ein knapper Sieg gegen den FC Liverpool. Ende der 60`er plagten den BVB jedoch Geldsorgen, es folgten viele Spielerverkäufe wie der vom Star Lothar Emmerich nach Belgien und auch viele Trainerwechsel. In einer enttäuschenden Saison 1972 folgte die Quittung und damit der Abstieg in die Regionalliga West. Als Dortmund in dieser Liga 3 Jahre bis zum Wiederaufstieg spielte, wurde das Westfalenstadion gebaut. Da danach finanzielle Mittel knapp waren, wurden vielfach Spieler- und Trainergehälter gekürzt, diese Lage erholte sich erst nach dem Aufstieg mit stark steigendem Besucherandrang ins Westfalienstadion. Mitte der Achtziger wurde die Lage parallel mit sportlichen Misserfolgen auch wieder mit den Geldern prikärer, denn die Borussia verschuldete sich in Millionenhöhe. Als später Top-Spieler wie Frank Mill und Thomas Helmer verpflichtet wurden kam das Team wieder in den Uefa-Cup und gewann 1989 den DFB-Pokal mit 4:1 gegen Werder Bremen. In den Neunziger wurde Ottmar Hitzfeld neuer Trainer, der den Verein ein äußerst erfolgreiches Jahrzehnt bescherte: so wurde beispielsweise 1994/95 und 1995/96 die Meisterschale sowie 1996/97 die Champions League gegen Juventus Turin gewonnen. Schlüsselspieler in dieser Ära waren Stars wie Lars Ricken, Stephane Chapuisat und Karlheinz Riedle, im Jahr 2000 ging der BVB auch als erstes deutsches Fussballteam an die Börse. noch heute gehört Borussia Dortmund zu den Top-Mannschaften der Liga und landete in der letzten Bundesliga-Saison auf Platz 7 vor dem
1.FC Nürnberg.
Über das Team:
Mannschaft: Borussia Dortmund
Gründung: 19.12.1909
Trikotfarbe: schwarz-gelb
Präsident: Reinhard Rauball
Manager: Michael Zorc
Trainer: Bert van Marwijk
Stadion: Signal Iduna Parkmit 80.708 Plätzen
Sportarten: Fußball, Tischtennis, Handball
Adresse: Rheinlanddamm 207-209, 44139 Dortmund
Internet: www.bvb.de